Die Schwyzer FDP-Fraktion will mit der Abschaffung des Erziehungsrats die Zuständigkeiten im Bildungswesen klar ordnen und die politische Aufsicht stärken. Über das erneut positive Ergebnis der Schwyzer Kantonalbank im Jahr 2025 zeigen sich die Liberalen erfreut und würdigen deren verlässliche Entwicklung in einem anspruchsvollen Umfeld. Beim Migrationsgesetz spricht sich die FDP für einen konsequenten Vollzug und die Einführung einer Bezahlkarte zur Verhinderung von Missbräuchen aus.
Anpassungen im Bildungswesen des Kantons Schwyz sind schwerfällig und erfolgen regelmässig zur Unzufriedenheit aller Beteiligten. Ein Grund ist das historisch gewachsene Gremium des Erziehungsrats, das heute wie ein Fremdkörper dasteht. Dabei geht die Geschichte der Schaffung des Erziehungsrates auf die Zeit der Helvetik (ab 1798) zurück!
Die FDP-Fraktion Kanton Schwyz fordert die ersatzlose Abschaffung des Erziehungsrats ab 2028. Die jüngste Stellungnahme des Regierungsrats bestätigt die Kritik, die die FDP an der aktuellen Struktur im Bildungswesen übt: Die bestehenden Abläufe sind schwerfällig, teilweise redundant und politisch wenig transparent.
Mit der Individualbesteuerung wird die Heiratsstrafe abgeschafft. Ehegatten werden nicht mehr zusammen veranlagt, jede Person reicht eine eigene Steuererklärung ein, ob ledig, verheiratet, geschieden oder verwitwet. Das Steuerrecht wird einfacher, es gilt nur noch ein Tarif, das Hin und Her beim Wechsel des Zivilstands fällt weg.
Die Schwyzer FDP-Fraktion will in der Primarschule den Fokus klar auf die Grundkompetenzen legen. Französisch soll erst auf der Oberstufe unterrichtet werden. Zudem setzen sich die Liberalen für eine aktive Strategie zur Förderung von Stiftungen im Kanton Schwyz ein. In der Familienpolitik lehnt die FDP Ansätze ab, die bestehende Strukturen unterlaufen und keine gezielte Unterstützung für Familien gewährleisten.