Aktuell

Den Wollerauer Bürgern den Puls gefühlt

An der GEWA in Wollerau markierte die FDP Wollerau Präsenz mit dem Ziel, unserer Bevölkerung den Puls zu fühlen. Mittels Multiple Choice wurden Fragen zu Infrastruktur, Wohnqualität, Verkehr und Bedürfnisse der Zukunftsgestaltung unseres Dorfes gestellt. Spannende Gespräche entstanden und viel Wissenswertes konnte zusammengetragen werden. Nach Auswertung der Daten kann der Wunsch nach Gemeinsamkeit hoch gewertet werden.
Infrastruktur und Verkehr
Generell äusserten sich die befragten Wollerauer und Wollerauerinnen zufrieden mit der Infrastruktur der Gemeinde- Nur gerade 8% äusserten sich generell negativ. Die Bürger-Zufriedenheit zeigte die 2/3 positiven Antworten zum neu erstellten Freizeitpart Erlenmoos. Viele freuen sich, dass der Freizeitpark besonders attraktiv für Junge Menschen und Familien ist und gaben der Hoffnung ausdruck, dass der Freizeitpark gut genutzt wird. Zufrieden äusserten sich die Bürger auch über die Einkaufsmöglichkeiten im Dorf. Die Nähe der verschiedenen Läden im Dorf wurden mehrheitlich als praktisch und angenehm genannt. Differenzierter war das Bild bei den Fragen zur Verkehrsinfrastruktur im Dorf: Generell einig war man sich nur, dass das Verkehrsaufkommen des Guten zu viel ist. Wenig überraschen äusserten fast zwei Drittel der Befragten, dass sie vor allem dem morgendlichen und abendlichen Spitzenverkehr negativ gegenüberstehen. Bei den Fragen zur Autobahnausfahrt und zum Kreisel im Dorfzentrum gab es jedoch kaum Einigkeit. Zwar sehen 39% die Ausfahrt vor allem wegen der Gefahr von Rückstaus als negativ, jedoch empfinden 31% die Ausfahrt – etwa wegen Nähe zum Zentrum – als positiv. Zum optischen Eindruck des Kreisels im Dorfzentrum äusserten sich die meisten neutral, „er gewinne zwar keinen Schönheitspreis, aber dafür sei er auch nicht gebaut worden“, war wohl die treffendste Beschreibung. Konkreter äusserten sich die Befragten bei der Frage, ob die Infrastruktur durch ein Hallenbad ergänzt werden solle: Ein solches Geschäft hätte wohl schwierige Karten. Bei vielen Einheimischen schlummert noch stets die schlechte Erinnerung an das Debakel vor Jahrzehnten welches schlussendlich in der MGH Riedmatt ein provisorisches Ende nahm.
Wollerauer Gemeinschaftsgefühl
Der Wunsch nach mehr Wollerauer Dorfleben kam bei der Befragung immer wieder auf. Die vielen Neuzuzüger müssen besser in die Dorfgemeinschaft integriert werden können, um diese zu stärken. Vor allem diese Argumentation führte zur Zustimmung zum Neuhaus-Projekt des Gemeinderates. Auch wenn oft die Kosten als überhöht genannt wurden, überwog bei den meisten Befragten das Argument dem Dorfleben konkrete Impulse zu geben. Diese einmalige Chance für das künftige Vereins- und damit dem Dorfleben jetzt die Weichen zu stellen, sollten wir uns nicht entgehen lassen! Noch eine Spur deutlicher zeigte sich das Anliegen um das Gemeinschaftsgefühl bei der Frage zum Dorftreff. Beinahe zwei Drittel stehen einem Dorftreff in Wollerau positiv gegenüber. Es soll Begegnungsmöglichkeiten und Integrationsmöglichkeiten für Zuzüger und alt Eingesessene geben, welche das aktive Zusammenleben ermöglichen. Weiter wünschen sich die Befragten zudem, dass es für junge und ältere Menschen weiterhin erschwinglich ist, in Wollerau zu leben. Viele machen sich Sorgen, dass der knappe und teure Wohnraum insbesondere für junge Familien und ältere Menschen kaum mehr bezahlbar ist und wünschen sich privates und öffentliches Engagement um Gegensteuer zu geben. Für die FDP ist somit klar, dass diese Themen in der politischen Diskussion weiterhin auf der Tagesordnung stehen. Die Diskussionen mit den Bürgern zeigte zudem auf, dass unsere beiden Ja-Parolen zu den
Sachvorlagen vom 27. November, einem Wunsch der Befragten entspricht. Wir hoffen nun, dass diesem Ansinnen eine Mehrheit folgt und ein positives Resultat zustande kommt.