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Wirtschaftsanlass der FDP Wollerau erfolgreich durchgeführt

Wirtschaftsanlass der FDP Wollerau erfolgreich durchgeführt

 

Einmal mehr ist es den Verantwortlichen unter der Leitung von Parteipräsident Stefan Hiestand der FDP Wollerau gelungen, ihren bereits zum 3. Mal durchgeführten Wirtschaftsanlass mit Bravour zu realisieren. Der gelungene Mix aus Wirtschaft, Musik und Humor, gekrönt mit einem wunderbaren Apéro, vermochte zu begeistern.

 

Energie der Zukunft – quo vadis? – so der Titel des Anlasses, befasste sich mit der zukunftsweisenden Energiequelle Sonne, genutzt mittels Photovoltaik. Passend zur zukunftsträchtigen Technologie wurde der Anlass als Kontrast im ehrwürdigen  Korporationshaus Wollerau durchgeführt. Die geladenen Gäste kamen in den Genuss eines hochkarätigen Referates des Photovoltaikspezialisten Peter Toggweiler. Peter Toggweiler ist; El. Ing. HTL bei Basler & Hofmann AG, Zürich, Projektleiter, Leitender Experte und Projektleiter für Photovoltaik-Planung, Experte für Gutachten und Bewertungen. Zudem ist er Leiter des nationalen IEC Photovoltaik Komitees. Dass die Nutzung der Sonnenenergie als zeitlich unbeschränkte Energiequelle dient ist unbestritten. International wird Sonnenergie immer mehr als die Energiequelle der Zukunft gesehen. Peter Toggweiler ist Vizepräsident der  börsenkotierten Unternehmung Edisun, www.edisun.com.

Der wachsende Markt ist nicht nur als Aufbruch in die Energiezukunft zu sehen. Der Markt signalisiert ganz klar interessante Investitionsmöglichkeiten mit einem ungebremsten Wachstum. Ein positives Signal für die gegenwärtig gebeutelte internationale  Wirtschaft.

Auf Schweizer Dächern schlummert ein grosses Potenzial: Rund 9,5 Terrawattstunden Energie könnte man mit Photovoltaikanlagen auf den bestehenden Dachflächen produzieren – so die Schätzung des Bundesamtes für Energie BFE. Das entspricht 16 Prozent des nationalen Stromverbrauchs. Für Immobilienbesitzer stellen sich vor allem zwei Fragen: Lohnt sich das Investment? Und eignet sich mein Gebäude dafür? Nicht jedes Gebäude eignet sich für eine Photovoltaikanlage. Optimal sind Flachdächer oder nach Süden geneigte Schrägdächer. Prinzipiell lassen sich PV-Elemente auch als visuelles Element in die Fassade integrieren. Diese Anlagen sind jedoch weitaus aufwändiger zu installieren und bringen rund 40 Prozent weniger Ertrag. Eine Solarstromanlage sollte möglichst unverschattet sein. Eine prinzipielle Eignungsprüfung lässt sich mit relativ wenig Aufwand durchführen. Ist die Stromproduktion ein neues Geschäftsmodell für Gebäudebesitzer? So die rethorische Frage. Das nicht unbedingt, aber eine zukunftsträchtige Investition ist sie auf jeden Fall. Denn der Strommarkt ist in Bewegung: Die Investitionskosten für PV-Anlagen sinken weiter, der Strom aus nicht erneuerbaren Ressourcen wird in Zukunft teurer werden. Zum heutigen Zeitpunkt lohnt sich die Stromproduktion aus Sonnenenergie finanziell nur, wenn sie in den Genuss von Fördergeldern kommt – in der Schweiz kostendeckende Einspeisevergütung, kurz KEV, genannt. Mit KEV beträgt die Amortisationszeit einer Photovoltaik-Anlage mit einer guten Kapitalrendite 25 Jahre. Die Lebensdauer einer Anlage liegt bei 30 bis 40 Jahren – nach 25 Jahren liefert sie dem Eigentümer  anschliessend noch einige Jahre lang kostenlos Strom.

 

Den humoristischen Teil des Abends bestritten die Muotathaler Wetterfrösche Martin Holdener, alias Musers sowie Kari Hediger alias Naturmensch. Den musikalischen Part boten die Topmusiker Marcel Oetiker, Pirmin Huber, Florian Mächler und Chrigi Zünd, welche Ausschnitte aus ihrem demnächst erscheinenden CD-Projektes «Widdertäktiges» präsentierten.

 

Beim reichhaltigen Apéro konnten sich die zahlreichen Besucher mit Politprominenz Petra Gössi, der neu gewählten liberalen Nationalrätin oder Ständeratskandidat Vincenzo Pedrazzini, Gemeindepräsident Ueli Metzger, Kantonsrätin Petra Steimen sowie Bezirkssäckelmeister  Mark Steiner, in ungezwungener Atmosphäre zu einem persönlichen Netzwerkgespräch gesellen. Die anwesenden Unternehmer trugen mit ihrer aktiven Präsenz wesentlich zur guten Atmosphäre des Anlasses bei.Grosses Interesse am 3. Wollerauer FDP Wirtschaftsanlass im Gemeindehaus der Korporation Wollerau weckte die Thematik; Energie der Zukunft – quo vadis? Der gelungene Mix aus Wirtschaft, Musik und Humor, gekrönt mit einem wunderbaren Apéro, vermochte zu begeistern.