Den Wollerauer Bürgern den Puls gefühlt

An der GEWA in Wollerau markierte die FDP Wollerau Präsenz mit dem Ziel, unserer Bevölkerung den Puls zu fühlen. Mittels Multiple Choice wurden Fragen zu Infrastruktur, Wohnqualität, Verkehr und Bedürfnisse der Zukunftsgestaltung unseres Dorfes gestellt. Spannende Gespräche entstanden und viel Wissenswertes konnte zusammengetragen werden. Nach Auswertung der Daten kann der Wunsch nach Gemeinsamkeit hoch gewertet werden.
Infrastruktur und Verkehr
Generell äusserten sich die befragten Wollerauer und Wollerauerinnen zufrieden mit der Infrastruktur der Gemeinde- Nur gerade 8% äusserten sich generell negativ. Die Bürger-Zufriedenheit zeigte die 2/3 positiven Antworten zum neu erstellten Freizeitpart Erlenmoos. Viele freuen sich, dass der Freizeitpark besonders attraktiv für Junge Menschen und Familien ist und gaben der Hoffnung ausdruck, dass der Freizeitpark gut genutzt wird. Zufrieden äusserten sich die Bürger auch über die Einkaufsmöglichkeiten im Dorf. Die Nähe der verschiedenen Läden im Dorf wurden mehrheitlich als praktisch und angenehm genannt. Differenzierter war das Bild bei den Fragen zur Verkehrsinfrastruktur im Dorf: Generell einig war man sich nur, dass das Verkehrsaufkommen des Guten zu viel ist. Wenig überraschen äusserten fast zwei Drittel der Befragten, dass sie vor allem dem morgendlichen und abendlichen Spitzenverkehr negativ gegenüberstehen. Bei den Fragen zur Autobahnausfahrt und zum Kreisel im Dorfzentrum gab es jedoch kaum Einigkeit. Zwar sehen 39% die Ausfahrt vor allem wegen der Gefahr von Rückstaus als negativ, jedoch empfinden 31% die Ausfahrt – etwa wegen Nähe zum Zentrum – als positiv. Zum optischen Eindruck des Kreisels im Dorfzentrum äusserten sich die meisten neutral, „er gewinne zwar keinen Schönheitspreis, aber dafür sei er auch nicht gebaut worden“, war wohl die treffendste Beschreibung. Konkreter äusserten sich die Befragten bei der Frage, ob die Infrastruktur durch ein Hallenbad ergänzt werden solle: Ein solches Geschäft hätte wohl schwierige Karten. Bei vielen Einheimischen schlummert noch stets die schlechte Erinnerung an das Debakel vor Jahrzehnten welches schlussendlich in der MGH Riedmatt ein provisorisches Ende nahm.
Wollerauer Gemeinschaftsgefühl
Der Wunsch nach mehr Wollerauer Dorfleben kam bei der Befragung immer wieder auf. Die vielen Neuzuzüger müssen besser in die Dorfgemeinschaft integriert werden können, um diese zu stärken. Vor allem diese Argumentation führte zur Zustimmung zum Neuhaus-Projekt des Gemeinderates. Auch wenn oft die Kosten als überhöht genannt wurden, überwog bei den meisten Befragten das Argument dem Dorfleben konkrete Impulse zu geben. Diese einmalige Chance für das künftige Vereins- und damit dem Dorfleben jetzt die Weichen zu stellen, sollten wir uns nicht entgehen lassen! Noch eine Spur deutlicher zeigte sich das Anliegen um das Gemeinschaftsgefühl bei der Frage zum Dorftreff. Beinahe zwei Drittel stehen einem Dorftreff in Wollerau positiv gegenüber. Es soll Begegnungsmöglichkeiten und Integrationsmöglichkeiten für Zuzüger und alt Eingesessene geben, welche das aktive Zusammenleben ermöglichen. Weiter wünschen sich die Befragten zudem, dass es für junge und ältere Menschen weiterhin erschwinglich ist, in Wollerau zu leben. Viele machen sich Sorgen, dass der knappe und teure Wohnraum insbesondere für junge Familien und ältere Menschen kaum mehr bezahlbar ist und wünschen sich privates und öffentliches Engagement um Gegensteuer zu geben. Für die FDP ist somit klar, dass diese Themen in der politischen Diskussion weiterhin auf der Tagesordnung stehen. Die Diskussionen mit den Bürgern zeigte zudem auf, dass unsere beiden Ja-Parolen zu den
Sachvorlagen vom 27. November, einem Wunsch der Befragten entspricht. Wir hoffen nun, dass diesem Ansinnen eine Mehrheit folgt und ein positives Resultat zustande kommt.
Wirtschaftsanlass der FDP Wollerau erfolgreich durchgeführt
Wirtschaftsanlass der FDP Wollerau erfolgreich durchgeführt
Einmal mehr ist es den Verantwortlichen unter der Leitung von Parteipräsident Stefan Hiestand der FDP Wollerau gelungen, ihren bereits zum 3. Mal durchgeführten Wirtschaftsanlass mit Bravour zu realisieren. Der gelungene Mix aus Wirtschaft, Musik und Humor, gekrönt mit einem wunderbaren Apéro, vermochte zu begeistern.
Energie der Zukunft – quo vadis? – so der Titel des Anlasses, befasste sich mit der zukunftsweisenden Energiequelle Sonne, genutzt mittels Photovoltaik. Passend zur zukunftsträchtigen Technologie wurde der Anlass als Kontrast im ehrwürdigen Korporationshaus Wollerau durchgeführt. Die geladenen Gäste kamen in den Genuss eines hochkarätigen Referates des Photovoltaikspezialisten Peter Toggweiler. Peter Toggweiler ist; El. Ing. HTL bei Basler & Hofmann AG, Zürich, Projektleiter, Leitender Experte und Projektleiter für Photovoltaik-Planung, Experte für Gutachten und Bewertungen. Zudem ist er Leiter des nationalen IEC Photovoltaik Komitees. Dass die Nutzung der Sonnenenergie als zeitlich unbeschränkte Energiequelle dient ist unbestritten. International wird Sonnenergie immer mehr als die Energiequelle der Zukunft gesehen. Peter Toggweiler ist Vizepräsident der börsenkotierten Unternehmung Edisun, www.edisun.com.
Der wachsende Markt ist nicht nur als Aufbruch in die Energiezukunft zu sehen. Der Markt signalisiert ganz klar interessante Investitionsmöglichkeiten mit einem ungebremsten Wachstum. Ein positives Signal für die gegenwärtig gebeutelte internationale Wirtschaft.
Auf Schweizer Dächern schlummert ein grosses Potenzial: Rund 9,5 Terrawattstunden Energie könnte man mit Photovoltaikanlagen auf den bestehenden Dachflächen produzieren – so die Schätzung des Bundesamtes für Energie BFE. Das entspricht 16 Prozent des nationalen Stromverbrauchs. Für Immobilienbesitzer stellen sich vor allem zwei Fragen: Lohnt sich das Investment? Und eignet sich mein Gebäude dafür? Nicht jedes Gebäude eignet sich für eine Photovoltaikanlage. Optimal sind Flachdächer oder nach Süden geneigte Schrägdächer. Prinzipiell lassen sich PV-Elemente auch als visuelles Element in die Fassade integrieren. Diese Anlagen sind jedoch weitaus aufwändiger zu installieren und bringen rund 40 Prozent weniger Ertrag. Eine Solarstromanlage sollte möglichst unverschattet sein. Eine prinzipielle Eignungsprüfung lässt sich mit relativ wenig Aufwand durchführen. Ist die Stromproduktion ein neues Geschäftsmodell für Gebäudebesitzer? So die rethorische Frage. Das nicht unbedingt, aber eine zukunftsträchtige Investition ist sie auf jeden Fall. Denn der Strommarkt ist in Bewegung: Die Investitionskosten für PV-Anlagen sinken weiter, der Strom aus nicht erneuerbaren Ressourcen wird in Zukunft teurer werden. Zum heutigen Zeitpunkt lohnt sich die Stromproduktion aus Sonnenenergie finanziell nur, wenn sie in den Genuss von Fördergeldern kommt – in der Schweiz kostendeckende Einspeisevergütung, kurz KEV, genannt. Mit KEV beträgt die Amortisationszeit einer Photovoltaik-Anlage mit einer guten Kapitalrendite 25 Jahre. Die Lebensdauer einer Anlage liegt bei 30 bis 40 Jahren – nach 25 Jahren liefert sie dem Eigentümer anschliessend noch einige Jahre lang kostenlos Strom.
Den humoristischen Teil des Abends bestritten die Muotathaler Wetterfrösche Martin Holdener, alias Musers sowie Kari Hediger alias Naturmensch. Den musikalischen Part boten die Topmusiker Marcel Oetiker, Pirmin Huber, Florian Mächler und Chrigi Zünd, welche Ausschnitte aus ihrem demnächst erscheinenden CD-Projektes «Widdertäktiges» präsentierten.
Beim reichhaltigen Apéro konnten sich die zahlreichen Besucher mit Politprominenz Petra Gössi, der neu gewählten liberalen Nationalrätin oder Ständeratskandidat Vincenzo Pedrazzini, Gemeindepräsident Ueli Metzger, Kantonsrätin Petra Steimen sowie Bezirkssäckelmeister Mark Steiner, in ungezwungener Atmosphäre zu einem persönlichen Netzwerkgespräch gesellen. Die anwesenden Unternehmer trugen mit ihrer aktiven Präsenz wesentlich zur guten Atmosphäre des Anlasses bei.
Spannende Generalversammlung
Wechsel im Vorstand
Rund 30 interessierte und aktive Mitglieder trafen sich am 23. März im Verenahof zur Generalversammlung. Ortsparteipräsident Stefan Hiestand sowie der Wahlausschuss freuten sich sehr, der Versammlung die Ständeratskandidatur von Vincenzo Pedrazzini beliebt zu machen. Die Mitglieder nominierten ihn einstimmig zuhanden der Delegiertenversammlung als Ständeratskandidaten. Die Voten von Gemeindepräsident Ueli Metzger waren überzeugend. «Vincenzo Pedrazzini ist ein Unternehmer, welcher das Amt eines Ständerates nicht zum Überleben braucht». Er stehe für Unabhängigkeit ein und sei mit seiner Erfahrung in der kantonalen und nationalen Politik eine ideale Wahl für den Ständerat.
Parteipräsident Stefan Hiestand führte gewohnt straff durch die obligatorischen Geschäfte und hielt Rückblick auf das vergangene Jahr und erläuterte die Strategie für die Zukunft. Den Scheidenden Vorstandsmitgliedern; Simone Haferl und Fabio Calo dankte er für die geleisteten Dienste und überreichten ihnen ein kleines Präsent zum Abschied. Als neues Vorstandsmitglied konnte Bezirkssäckelmeister Mark Steiner gewonnen werden. Die langjährigen Rechnungsprüfer Edwin Fricker und Guido Rusch wollen jüngeren Kräften Platz machen. Auch diesen Beiden wurde ihre geschätzte Arbeit bestens verdankt. Mit Stefan Schnetzer und Marco Steiner konnte die Lücke nahtlos geschlossen werden.
Aktivitäten für das laufende Jahr
Der Vorstand hat in einer kleinen Arbeitsgruppe 2 wichtige Gefässe entwickelt. Zum einen wird die Thematik Alter einen gewichtigen Platz einnehmen. Zum andern soll eine weitere Arbeitsgruppe sich der Infrastruktur unserer Gemeinde verstärkt widmen. Der Dialog mit den Behörden ist erwünscht und wird als sinnvoll erachtet. Nicht desto trotz wird die FDP Wollerau unabhängig von Vorgaben auch mit provokativen Ideen von sich reden machen.
FDP Wollerau nominiert Pedrazzini
Vincenzo Pedrazzini nominiert
Die FDP Wollerau nominierte gestern Abend ihren Kantonalpräsidenten und Vizepräsidenten zuhanden der Delegiertenversammlung als Ständeratskandidaten.

Generalversammlung
Einladung zur Generalversammlung 2011
Datum: Mittwoch, 23. März 2011
Ort: Verenahof
Zeit: 19.30 h
Finanzdirektor Kaspar Michel auf dem «Heissen Stuhl»
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| Wollerau: Geballte Ladung FDP Politkompetenz an der Mitgliederversammlung vom Mittwoch 2.Februar 2011 im Verenahof. Von links nach rechts; Gemeinderat Kurt Grob, Regierungsrat Peter Reuteler, Regierungsrat Kaspar Michel, FDP Kantonalpräsident Vincenzo Pedrazzini, Ortsparteipräsident Stefan Hiestand, Kantonsrätin Petra Steimen, Gemeindepräsident Ueli Metzger, Bezirkssäckelmeister Mark Steiner. |
Unter dem Motto «auf dem Heissen Stuhl», haben die Wollerauer Liberalen Finanzdirektor Kaspar Michel nach gut 100 Tagen Amtszeit in die Zange genommen. Die Rückweisung des Budgets mit dem Auftrag 41 Millionen einzusparen ist als Start kein Zuckerschlecken. Innert 2 Monaten muss klar sein wo gespart werden kann. Stawiko und Parlament brauchen, dann noch Zeit um die Lösungsvorschläge zu beraten. Erstaunlich sattelfest beantwortete der neue Finanzdirektor knifflige Fragen. Dass die Nationalbank dem Kanton Schwyz vorderhand keinen Gewinn mehr ausschüttet ist ein herber Schlag und wird die Kantonsfinanzen nochmals beuteln. Glücklicherweise sind die Gemeinden im Kanton finanziell gut aufgestellt. Dies lässt auch für die Zukunft den Standortvorteil insbesondere im Bezirk Höfe Attraktivität bescheinigen.
Mitgliederversammlung mit Regierungsrat Kaspar Michel vom 2. Februar im Verenahof
Geschätzte Liberale, Freunde und Sympathisanten
Schlittert der Kanton Schwyz in ein Finanzloch? Parlament und Regierung sind im Klinsch. Politisch hochbrisante Fragen zum Kanton Schwyz liegen uns allen auf der Zunge. Neugierig? Beteiligen Sie sich an der Fragerunde. Erst einige Monate im Amt, stellt sich Kaspar Michel dieser spannenden Herausforderung. Lernen Sie unseren jungen Magistraten persönlich kennen. Fühlen Sie Ihm auf den Zahn. Es erwartet Sie ein spannender Abend mit einer handfesten Prise Lokalpolitik und anschliessend gemütlicher Runde. Wir freuen uns auf Sie!
Am 2. Februar 2011, ab 20.00 Uhr im VERENAHOF.
FDP.Die Liberalen Wollerau
WIR sind die Vertreter der KMU’s
Der schweizerische Gewerbeverband hat sämtliche Nationalräte zu ihrer KMU-Nähe untersuchen lassen. Das Resultat war überraschend klar. Die FDP politisiert am gewerbefreundlichsten. Die ersten 16 Plätze gingen alle an die FDP. Dazu FDP-Kantonalpräsident Vincenzo Pedrazzini. «Ärgerlich, dass wir meist nur als Vertreter der Grossunternehmen dargestellt werden.»
Als letzte Woche die NZZ die Resultate der Forschungsstelle Sotomo der Universität Zürich publizierte, sorgte dies für allgemeines Erstaunen. Die FDP, der das Image als Vertreterin der Grossunternehmen und des Finanzadels anhaftet, politisiert am gewerbefreundlichsten. Die Forscher haben in der laufenden Legislatur von allen 200 Nationalrätinnen und Nationalräten das Stimmverhalten in 386 Abstimmungen zu 36 Sachgeschäften analysiert.
Medien krallen sich am alten Image fest
Die ersten 16 Plätze werden allesamt von FDP-Parlamentariern belegt. Die SVP folgt der FDP im Ranking. Dahinter die BDP und die CVP. Das Schlusslicht belegen die SP und die Grünen. Der Wollerauer Politiker Vincenzo Pedrazzini interessiert das Ergebnis sowohl aus nationaler wie auch aus kantonaler Sicht. Als FDP-Vizepräsident und Wahlkampfleiter 2011 der FDP Schweiz sowie als Kantonalpräsident im besonderen, da er letzte Woche angekündigt hat, dass die FDP des Kantons Schwyz im Herbst den vor acht Jahren verlorenen Nationalratssitz zurückholen will und sich auch wieder um den Ständerratssitz bewerben will. «Wir sind eine lösungsorientierte Partei, die sich für das Gewerbe und die KMU-Betriebe einsetzt», sagt Pedrazzini. «Solche Kandidatinnen und Kandidaten kommen bei uns auch auf die Liste.» Gerade wegen der Erkenntnis der Studie ärgert sich der Wollerauer über das immer wieder gepflegte, falsche Image der FDP. «In den Medien wird die FDP nach wie vor als Vertreterin der Grossunternehmen und der Finanzwirtschaft kolportiert. Viele Journalisten, aber auch unsere politischen Gegner, wollen einfach nicht wahrhaben, dass sich dies in den letzten Jahren massiv verändert hat.» Man bemühe sich nicht einmal darum, die Realität zu erkunden. Der FDP werde teils auch die Verantwortung am UBS-Desaster zugeteilt. «Das Gegenteil stimmt. Unter der Leitung von FDP-Bundesrat Hans-Rudolf Merz wurde die Bank gerettet. Die Politiker im UBS-Verwaltungsrat und dessen Umfeld kommen alle aus einer anderen Partei», so Pedrazzini. «Für uns ist es schlicht nicht nachvollziehbar, dass selbst Medien, die sich als neutral geben, sich noch an diesem längst überholten Image festkrallen.» Ob nun das Resultat der Universität Zürich zur KMU-Affinität der Bundesparlamentarier etwas ändert, weiss Vincenzo Pedrazzini nicht. «Ich hoffe und erwarte es.»
Noch andere Missverständnisse
Es gibt aber noch weitere Vorurteile, mit welcher die FDP zu kämpfen haben. So wird ihr fehlende Bürgernähe vorgeworfen und dass sich ihr politisches Engagement vor allem für die obere Mittelschicht und die Reichen im Lande richte. «Wie kann man mir bitteschön erklären, dass die FDP gesamtschweizerisch am meisten Gemeindepolitiker, Kantonsparlamentarier und Regierungsräte stellt?», fragt Vincenzo Pedrazzini. «Da wo wir nahe am Bürger politisieren können und dieser sich ein eigenes Bild machen kann, da sind wir erfolgreich. Vor allem in Exekutiv-Mandaten sind FDP-Frauen- und Männer immer gefragt. «Aber sicher nicht, weil sie die Grossindustrie vertreten, sondern weil sie eine vernünftige, lösungsorientierte und bürgernahe Politik betreiben.» Der Wähleranteil von 17,7 Prozent (gesamtschweizerisch inklusive Liberale) von 2007 ist eigentlich ein schlechter Vertrauensbeweis. «Dafür ist eben auch das festgefahrene Image der Partei verantwortlich», so Pedrazzini. «Aber daran arbeiten wir dieses Jahr mit vollem Engagement. Sowohl auf nationaler Ebene wie auch in seinem Heimatkanton Schwyz hat der FDP-Wahlkampfleiter einen Wähleranteil von 20 Prozent als Ziel gesetzt.
Klares JA zu Sachgeschäften und Voranschlag 2011
Trotz Fussball Länderspiel trafen sich am 17. November gut zwanzig Liberale zur Mitgliederversammlung im Verenahof. Zu den Sachgeschäften; Erweiterung Mehrzweckgebäude Freizeitpark Erlenmoos sowie Sanierung und Neugestaltung des Friedhofs Wollerau konnten die Anwesenden die Argumente durch Gastreferent Gemeinderat Werner Imlig detailliert informiert werden. RPK Präsident Urs Knuchel orientierte schnörkellos und gekonnt zum Voranschlag 2011 und dem Finanzplan 2012-2014. Das Sachgeschäft; Übernahme Frohburgstrasse durch die Gemeinde, stellte Gemeinderat Kurt Grob vor.
Erweiterung Mehrzweckgebäude Freizeitpark Erlenmoos
Die Überlegungen von Kommission und Gemeinderat, mit relativ einfachen Massnahmen, verbunden mit moderaten Kosten, wesentliche Nutzflächen für Vereine zu generieren, ist bestechend. Da der Bedarf an Räumen stetig wächst, macht die Aufstockung in mehrfacher Hinsicht Sinn. Die Mitglieder der FDP Wollerau beschliessen einstimmig die Ja-Parole.
Sanierung und Neugestaltung des Friedhofs
Das vorliegende Projekt ist sinnvoll und unbestritten. Die Sanierung ist nötig. Die vorgesehenen Massnahmen – wie beispielsweise eine Rampe für ältere und gehbehinderte Bürgerinnen und Bürger – erleichtern diesen den Besuch des Ortes der Besinnlichkeit.
Sachgeschäft Übernahme Frohburgstrasse
Die Strasse ist heute – nach einer längeren und intensiven Sanierung – in tadellosem Zustand und kann deshalb unproblematisch in den Besitz der Gemeinde gestellt werden.
Voranschlag 2011
Die Zahlen sind eindrücklich. Wollerau steht finanziell gesehen auf stabilen Füssen. Die Prognosen für die Zukunft sind zuversichtlich. Die von RPK-Präsident Urs Knuchel präsentierten Eckdaten beweisen, dass der Gemeinderat seine Aufgaben gemacht hat. Eine längere Diskussion über die zusätzlichen Abschreibungen wurde durch unsere Finanzexperten relativiert. Die Liberalen begrüssen mit Vorbehalt die Steuersenkung. Das angehäufte Kapital gehört jedoch grundsätzlich den Bürgern. Wegen der SP-Steuerinitiative empfinden die Anwesenden den Zeitpunkt der Bekanntgabe als Wermutstropfen.
FDP unterstützt Standortförderung Höfe

Die FDP-Ortsparteien der Höfe beantragten beim Beauftragten der Standortförderung Höfe, dass die Standortförderungs-Kommission wieder eingesetzt wird. Durch Sparmassanehmen und personellem Wechsel läuft beim Kanton hinsichtlich der Standortförderung zu wenig. Die FDP unterstützt, dass der Wirtschaftsraum Höfe zusätzliche Mittel und Ressourcen für die Standortförderung einsetzt.
FDP Wollerau setzt auf ausgewiesenen Profi als neuen Gemeindeschreiber

Überparteilicher Wahlvorschlag für die Wahl eines neuen Gemeindeschreibers
Wie bereits kommuniziert, wird Gemeindeschreiberin Florence Egger ihre Funktion anfangs 2011 beenden. Die Nachfolge-Wahl für den Rest der Amtsdauer 2008 – 2012 ist auf den 28. November 2010 angesetzt worden.
Der Gemeinderat hat Vorgespräche mit Bewerbern geführt. Alle politischen Wollerauer Parteien haben daraufhin ein Hearing mit Persönlichkeiten der engeren Auswahl durchgeführt und sich in der Folge auf einen Kandidaten geeinigt. Fristgerecht wurde ein überparteilichen Wahlvorschlag eingereicht:
Vorgeschlagen wird Peter Trachsel aus Rotkreuz als Kandidat für das Amt des Gemeindeschreibers. Peter Trachsel hat die kaufmännische Lehre auf der Gemeindeverwaltung Ebikon (LU) absolviert und wurde dort später zum Gemeindeschreiber-Stellvertreter ernannt. Seit Dezember 1998 ist er als Gemeindeschreiber in Risch (Rotkreuz) im Kanton Zug tätig. Peter Trachsel hat den Fachkurs für luzernische Verwaltungsbeamte besucht und das Fähigkeitszeugnis als Gemeindeschreiber erlangt. Bis im April 2012 absolviert er berufsbegleitend den master of business administration (MBA) in Luzern. Peter Trachsel ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
Im Falle einer Wahl am 28. November 2010 könnte er die Stelle in Wollerau per 1. Januar 2011 antreten und die Funktion des Gemeindeschreibers offiziell per 1. Februar 2011 übernehmen.
Die FDP sowie die anderen Parteien empfehlen den Stimmbürgerinnen und Stimmbürger Peter Trachsel zur Wahl.
FDP.Die Liberalen Parolenspiegel
NEIN zur SP-Steuerinitiative
Höhere Steuern für alle: Der geforderte Mindeststeuersatz für hohe Einkommen und Vermögen führt zur Abwanderung von Firmen und guten Steuerzahlern – die Zeche bezahlt der Mittelstand und die unteren Einkommensschichten. Die Initiative ist ein Eigengoal!
Gefährdung von Arbeitsplätzen: Höhere Steuern und eine Schwächung des Standortes Schweiz bedrohen Arbeitsplätze. Auch davon sind untere und mittlere Einkommensschichten am stärksten betroffen. Nein zur Entmachtung der Kantone: Die Initiative höhlt die Finanzautonomie der Kantone aus und ist der erste Schritt in Richtung materieller Steuerharmonisierung.
Weitere Informationen: www.steuerinitiative-nein.ch
NEIN zur SVP-Ausschaffungsinitiative
Lückenhaft: Die SVP-Initiative hält nicht, was sie verspricht. Ein grosser Teil der schwerkriminellen Ausländer wird nicht ausgeschafft, da sie die Straftaten in ihrem willkürlichen und unvollständigen Deliktkatalog schlicht vergessen haben. Die Initiative ist ein überhasteter Pfusch.
Riskiert die Bilateralen: Eine buchstabengetreue Umsetzung verstosst gegen Grundprinzipien der Bundesverfassung, des Völkerrechts und erwiesenermassen gegen das Freizügigkeitsabkommen!
JA zum Gegenentwurf
Hart: Der Gegenentwurf schafft eine harte Ausschaffungspraxis. Der Deliktkatalog ist umfassend. Ab 2 Jahren Gefängnisstrafe wird unabhängig der Straftat konsequent ausgeschafft. Fair: Die Ausschaffung ist nicht nur vom Delikt, sondern von der Schwere der Tat abhängig. Willkürliche Urteile sind damit ausgeschlossen.
Weitere Informationen: www.gegenentwurf-ja.ch
Umgang mit Medien
Zu diesem Thema bietet die FDP des Kantons Schwyz den FDP-Mitgliedern einen Abendkurs an unter der Leitung von:
Stefan Grüter, Chefredaktor des Höfner Volksblattes und des March Anzeigers
Dieser findet statt am:
Montag, 8. November 2010, 19.00 bis ca. 21.30 Uhr
Hotel Drei Könige, Paracelsuspark 1, 8840 Einsiedeln
U.a. zu folgenden Fragen:
· Wie wende ich mich an die Medien
· Wie erreiche ich mit meiner Nachricht die Empfänger
· Wie drücke ich mich kurz und präzise aus
Die Teilnahme ist für FDP-Mitglieder kostenlos. (Anmeldung bis 2.11.2010; die Teilnehmerzahl ist beschränkt)
Anmeldung & Information: Isabelle Schwander, Wolfsprung, 6440 Brunnen, Tel.G: 041 820 46 46, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Wirkungsvoll auftreten vor Publikum
Zu diesem Thema bietet die FDP des Kantons Schwyz den FDP-Mitgliedern einen Abendkurs an unter der Leitung von:
Peter Beutler, Beutler Training GmbH, www.beutlertraining.ch
Dieser findet statt am:
Donnerstag, 28. Oktober 2010, 19.00 bis ca. 21.30 Uhr
Hotel Drei Könige, Paracelsuspark 1, 8840 Einsiedeln
U.a. zu folgenden Fragen:
· Gibt es für den ersten Eindruck eine zweite Chance
· Sympathisch wirken
· Was sagt Körpersprache über mich und mein Umfeld aus
· „Tops“ und Flops des Verhaltens
Die Teilnahme ist für FDP-Mitglieder kostenlos. (Anmeldung bis 22.10.2010; die Teilnehmerzahl ist beschränkt)
Anmeldung & Information: Isabelle Schwander, Wolfsprung, 6440 Brunnen, Tel.G: 041 820 46 46, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Herzliche Gratulation an Johann Schneider-Ammann
Wir freuen uns sehr, dass heute Herr Nationalrat Johann Schneider-Ammann in den Bundesrat gewählt wurde. Mit dem Berner Politiker und Unternehmer Johann Schneider-Ammann gewinnt die Landesregierung eine kompetente und erfahrene Führungspersönlichkeit, die einen wertvollen Beitrag zur Meisterung der Herausforderungen der Schweiz leisten wird. FDP.Die Liberalen wünscht Johann Schneider-Ammann viel Erfolg und Erfüllung bei seiner neuen Tätigkeit. Gleichzeitig dankt sie Regierungsrätin Karin Keller-Sutter für ihre beeindruckende Kandidatur. Die Vereinigte Bundesversammlung hat damit ein starkes Zeichen für Konkordanz und Stabilität gesetzt. Das ist nicht nur ein Erfolg für unsere Partei – sondern für das ganze Land.
Unser aller Engagement geht weiter!
FDP. Die Liberalen des Kantons Schwyz - "Hopp Schwyz!"
Mit Bundesrat Burkhalter auf der Ufenau
Am Samstag 4. September lud die FDP des Kantons Schwyz auf der Insel Ufenau zum inzwischen sechsten Herbstanlass. Und bereits zum dritten Mal konnte dabei ein Bundesrat als Ehrengast begrüsst werden. Nach Pascal Couchepin in Merlischachen und Hans-Rudolf Merz in Lachen war diesmal der vor bald einem Jahr neu gewählte Bundesrat Didier Burkhalter mit Gemahlin Friedrun Sabine zu Gast.
Dankeschön
FDP.Die Liberalen Wollerau
Generalversammlung vom 15. April 2010
Letzten Donnerstag versammelten sich, trotz frühlingshaftem Wetter, schlussendlich vierundzwanzig Personen zur Generalversammlung der Wollerauer Liberalen im Restaurant Verenahof. Als Gastreferent zur Thematik Teilzonenplan Roos durfte FDP Präsident Stefan Hiestand Gemeindepräsident Markus Hauenstein begrüssen. Um den Gast nicht warten zu lassen, wurde das Traktandum Teilzonenplan Roos vorgezogen. In gekonnter Manier erläuterte Markus Hauenstein nochmals alle relevanten Eckdaten.
JA zu Teilzonenplan Roos
Ende Januar 1991 wurde die Färbereiproduktion auf dem Areal Roos der Gebrüder Frey AG eingestellt. Die Liegenschaften der Gebr. Frey AG sind bis anhin mehrheitlich der Industriezone zugeteilt. Unter Mitwirkung der Bevölkerung wurde im Leitbild 1998 festgehalten, dass die Industriezone Roos in Mischbaugebiete umzuwandeln ist. Dieser Leitgedanke wurde 2004 in die Entwicklungsstrategie übernommen. Eine erste Umzonungsvorlage wurde 2007 auf der Basis eines Studienauftrages über eine Neunutzung des Areals und unter Berücksichtigung der Spange Süd von den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern knapp verworfen. Die Analyse des Abstimmungsresultates ergab, dass kaum die Umzonung an sich, sondern wohl eher die zum damaligen Zeitpunkt zur Diskussion stehende Spange Süd für die Ablehnung den Ausschlag gab. Der Gemeinderat sah sich deshalb veranlasst, an den Aussagen im Leitbild und der Entwicklungsstrategie festzuhalten und eine neue Umzonungsvorlage auszuarbeiten. Durch den Wegfall der Spange Süd ergab sich dabei eine andere Ausgangslage, indem keine besonderen Vorkehrungen - Anordnung und Ausrichtung der Baukörper, zur Einhaltung der Lärmgrenzwerte - mehr nötig sind. Der heute in der Industriezone liegende Teil des Areals umfasst eine Fläche von rund 25'000 m2. Je nach Anordnung der Bauten können rund 120 Familienwohnungen erstellt werden, womit einem vielgenannten Bedürfnis aus der Bevölkerung Rechnung getragen wird. Die Vorlage beinhaltet lediglich die Umzonung der bisherigen Industriezone in eine Mischbauzone WG 3 und WG 4 mit den üblichen Zonenbestimmungen. Der Gemeinderat, so Hauenstein, sein in Verhandlungen mit dem Eigentümmer um für Wollerau «kostengünstige» Landpreise zu erwirken. Die FDP stimmt im Grundsatz dem neuen Teilzonenplan Roos zu.
Rechnung 2009 – Gewinn von 5 Millionen
Die Rechnung 2009 wurde durch RPK Mitglied Michel Degen der Versammlung vorgestellt. Er hatte das Vergnügen, nur Erfreuliches zu berichten. Die Rechnung 2009 der Gemeinde Wollerau schliesst mit einem Gewinn von Fr. 5'034'681.59 ab. Dieses Ergebnis fällt im Vergleich zum Voranschlag 2009 um Fr. 12.1 Mio. besser als geplant aus. Dies ist auf höhere Einnahmen von Fr. 9.9 Mio. undeinem geringeren Aufwand von Fr. 2.2 Mio. zurückzuführen. Auffallend ist, dass der Gemeinderat offensichtlich bemüht ist, trotz exzellenter Finanzlage, den Aufwand fest im Griff zu haben. Der einwohnerbezogene Nettoaufwand wie auch der einwohnerbezogene Verwaltungsaufwand sind tiefer ausgefallen als geplant. Dies trifft auch auf die totalen Ausgaben pro Einwohner zu. Der Mehrertrag von Fr. 5.35 Mio. (+31.5% zum Voranschlag) stammt alleine aus „Steuern laufendes Jahr natürliche Personen“. Die periodischen Steuern Vorjahre haben sich mit einem Plus von Fr. 3.17 Mio. für natürliche Personen resp. Fr. 0.52 Mio. für juristische Personen ebenfalls erfreulich entwickelt. Die relative Steuerkraft pro Einwohner ist von 2008 auf 2009 um 1.7% auf Fr. 6'641.- angestiegen. Als Wehrmutstropfen mag der Betrag von rund 9,3 Millionen an den Finanzausgleich bezeichnet werden. Dem Gemeinderat, vorab Säckelmeister Ueli Metzger, darf an dieser Stelle ein Kränzchen gewunden werden. Die FDP nimmt mit Genugtuung zur Kenntnis, dass für die kommenden Investitionen ein genügendes Polster vorhanden ist, um diese auch realisieren zu können.
Personalplanung und Aktivitäten
Auch in Zukunft will die FDP Wollerau den Dialog mit der Bevölkerung vertiefen. Spannende Aktivitäten sind in der Pipeline. Dem Vorstand unter der Leitung von Stefan Hiestand ist es ein Anliegen, nicht nur den Mitgliederbestand zu erhöhen, sondern junge Menschen vermehrt in politisch sinnvolle Aufgaben zu integrieren.
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AGENDA 2011 FDP.Die Liberalen Wollerau